Datenschutzerklärung
Für die App qalmi (iPhone, iPad, Mac, Android und Web) und für diese Website.
Kurz vorweg
qalmi ist ein Familienkalender. Was hier verarbeitet wird, sind die Termine einer Familie und die Angaben, die nötig sind, um sie den richtigen Menschen zu zeigen — ein Konto, ein Name, eine Farbe. Wer einen bestehenden Kalender von Google, Outlook oder iCloud einbindet, gibt uns zusätzlich Zugang zu diesem Kalender; das geschieht nur auf ausdrückliche Veranlassung und lässt sich jederzeit wieder trennen.
Es gibt keine Werbung, keine Analyse-Dienste, kein Tracking und keine Weitergabe an Dritte zu eigenen Zwecken. Die Anbieter, die weiter unten stehen, arbeiten in unserem Auftrag oder sind schlicht der Weg, auf dem eine Nachricht ihr Ziel erreicht.
1. Verantwortlicher
qrawall GmbH
Inselstraße 29c
78239 Rielasingen-Worblingen
Deutschland
Vertreten durch: die Geschäftsführer Christopher Federico und Dominik Greis
E-Mail: datenschutz@qalmi.de
Ein Datenschutzbeauftragter ist nicht bestellt; die gesetzlichen Voraussetzungen dafür liegen nicht vor. Fragen zum Datenschutz beantwortet die Adresse oben.
2. Welche Daten wir verarbeiten, wozu und auf welcher Grundlage
Konto und Anmeldung
Beim Anlegen eines Kontos speichern wir die E-Mail-Adresse, einen Anzeigenamen und das Passwort — Letzteres ausschließlich als kryptografischer Hashwert, nie im Klartext. Wer sich stattdessen mit Google, Microsoft oder Apple anmeldet, übermittelt uns von dort die E-Mail-Adresse, den Namen und gegebenenfalls die Adresse des Profilbildes.
Zu jeder Anmeldung gehört eine Sitzung. Zu ihr speichern wir einen zufälligen Sitzungsschlüssel, die IP-Adresse und die Kennung des verwendeten Programms (User-Agent) sowie den Zeitpunkt des Ablaufs. Das dient der Anmeldung selbst und dazu, missbräuchliche Zugriffe zu erkennen.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Erfüllung des Nutzungsvertrags), für die Sicherheitsangaben zusätzlich lit. f (berechtigtes Interesse an einem sicheren Betrieb).
Familie, Mitglieder und Einladungen
Eine Familie besteht aus einem Namen, wahlweise einem Bild und ihren Mitgliedern. Zu jedem Mitglied gehören ein Anzeigename, eine Farbe, eine Rolle und wahlweise ein Bild. Wer jemanden einlädt, gibt dessen E-Mail-Adresse an; wir speichern sie, bis die Einladung angenommen wurde oder abläuft. Vom Einladungslink selbst speichern wir nur einen Hashwert — der Link selbst steht ausschließlich in der Mail.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Kalender und Termine
Termine mit Titel, Beschreibung, Ort, Zeiten, Wiederholungsregeln, Sichtbarkeit und den beteiligten Familienmitgliedern. Steht an einem Termin ein Gast, speichern wir dessen E-Mail-Adresse und — soweit der Kalenderanbieter sie zurückmeldet — seinen Namen und seine Zu- oder Absage.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Für die Angaben zu Gästen, die nicht selbst Nutzer sind, stützen wir uns auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — auf das berechtigte Interesse daran, einen Termin mit denselben Angaben zu führen, die jeder andere Kalender auch führt.
Verbundene Kalenderkonten
Wer einen Kalender von Google, Microsoft, iCloud oder eine ICS-Adresse einbindet, hinterlegt dafür Zugangsdaten: bei Google und Microsoft die Zugriffs- und Erneuerungsschlüssel aus deren Anmeldeverfahren, bei iCloud und anderen CalDAV-Servern Benutzername und ein app-spezifisches Passwort. Diese Zugangsdaten liegen verschlüsselt in der Datenbank und werden ausschließlich verwendet, um Termine abzurufen und — wenn der Kalender das zulässt — zurückzuschreiben.
Wir lesen aus solchen Kalendern die Termine samt ihrer Gästelisten. Eine Verbindung lässt sich in der App jederzeit trennen; die Zugangsdaten werden dabei gelöscht.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a und b DSGVO — die Verbindung entsteht nur auf ausdrückliche Veranlassung.
Bilder
Profil- und Familienbilder werden beim Hochladen auf ein Quadrat zugeschnitten, umgerechnet und von ihren Metadaten befreit — die Standortangaben, die eine Handykamera in eine Bilddatei schreibt, verlassen das Gerät also nicht mit dem Bild. Abgelegt werden sie in einem nicht öffentlich auflistbaren Speicher unter einer Adresse mit einem zufälligen, nicht erratbaren Bestandteil; wer diese Adresse hat, kann das Bild abrufen.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Erinnerungen und Mitteilungen
Wer Erinnerungen einschaltet, meldet damit sein Gerät an. Wir speichern dazu die Gerätekennung des jeweiligen Push-Dienstes, eine Bezeichnung des Geräts und die Kennung des Programms. Der Text einer Erinnerung (Titel und Zeit des Termins) läuft über den Push-Dienst des jeweiligen Systems — bei Apple-Geräten über Apple, bei Android-Geräten über Google, im Browser über den Dienst des Browserherstellers.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung, jederzeit widerrufbar, indem das Gerät in den Einstellungen wieder abgemeldet wird).
E-Mails
qalmi verschickt genau drei Sorten Mail, und alle drei bestehen im Kern aus einem Link: eine Einladung, ein Link zum Zurücksetzen des Passworts und ein Link zur Bestätigung der Adresse. Es gibt keinen Newsletter und keine Werbemails; Termin-Erinnerungen laufen nie über Mail.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Abonnierbare Kalender-Adressen (Feeds)
Wer den Familienkalender in einer fremden Kalender-App abonniert, erzeugt dafür eine Adresse mit einem zufälligen Schlüssel darin. Von diesem Schlüssel speichern wir nur einen Hashwert. Wer die Adresse kennt, kann die darin enthaltenen Termine lesen — sie trägt die ganze Berechtigung, denn eine fremde Kalender-App kann sich bei uns nicht anmelden. Als privat markierte Kalender werden dabei niemals ausgeliefert. Eine solche Adresse lässt sich jederzeit widerrufen.
Beim Aufruf unserer Server
Beim Zugriff auf die Schnittstelle und diese Website fallen technische Protokolldaten an (IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufener Pfad, Statuscode, User-Agent). Sie dienen dem Betrieb und der Abwehr von Missbrauch und werden nach kurzer Zeit automatisch überschrieben.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Speicherung auf dem Gerät
qalmi legt im Speicher des Browsers beziehungsweise der App den Sitzungsschlüssel, die gewählten Einstellungen (Ansicht, Filter, Farbschema) und einen Zwischenstand der zuletzt geladenen Termine ab — damit der Kalender auch ohne Netz etwas anzeigen kann. Das geschieht ausschließlich auf dem Gerät und dient allein dem Betrieb der App; es findet keine Auswertung statt und es werden keine Cookies zu Analyse- oder Werbezwecken gesetzt. Beim Abmelden wird dieser Stand vollständig verworfen.
3. Wer die Daten zu sehen bekommt
Innerhalb einer Familie sehen die Mitglieder die Termine der Familie — das ist der Zweck der App. Als privat markierte Kalender bleiben davon ausgenommen. Darüber hinaus sind folgende Stellen beteiligt:
| Wer | Wofür | Wann |
|---|---|---|
| Railway Corporation, USA | Betrieb der Server, Datenbank und des Bildspeichers | immer; Auftragsverarbeiter |
| Resend, Inc., USA | Zustellung der drei Mails | bei Einladung, Passwort-Zurücksetzen, Adressbestätigung |
| Apple Inc. | Zustellung von Erinnerungen (APNs), Anmeldung mit Apple | nur auf Apple-Geräten bzw. bei dieser Anmeldeart |
| Google Ireland Ltd. / Google LLC | Zustellung von Erinnerungen (Firebase Cloud Messaging), Anmeldung mit Google, Zugriff auf Google Kalender | nur auf Android-Geräten bzw. bei diesen Diensten |
| Microsoft Corporation | Anmeldung mit Microsoft, Zugriff auf Outlook-Kalender | nur, wenn verbunden |
| Hersteller des Browsers | Zustellung von Erinnerungen im Web (Web Push) | nur im Browser und nur mit Einwilligung |
| Der von dir angegebene CalDAV-Server | Abruf und Rückschreiben von Terminen (z. B. iCloud) | nur, wenn verbunden |
Einladungen an Gäste verschicken wir nicht selbst. Wer eine E-Mail-Adresse an einen Termin in einem verbundenen Kalender hängt, übergibt sie damit dem jeweiligen Anbieter (Google, Microsoft, CalDAV), und dieser lädt ein, sammelt die Antworten und erinnert — genau so, wie es beim Anlegen desselben Termins dort geschehen würde. In einem rein lokalen qalmi-Kalender geht überhaupt keine Einladung hinaus; die Adresse steht dann nur am Termin.
Übermittlung in Drittländer
Unsere Server, die Datenbank und der Bildspeicher stehen in einem Rechenzentrum in Amsterdam, Niederlande — die Termine einer Familie verlassen die Europäische Union also nicht. Die Unternehmen hinter diesen Diensten haben ihren Sitz teilweise in den Vereinigten Staaten. Soweit dabei personenbezogene Daten dorthin übermittelt werden, geschieht das auf Grundlage von Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission beziehungsweise — bei zertifizierten Anbietern — auf Grundlage des EU-US Data Privacy Framework. Bei der Zustellung von Erinnerungen ist die Übermittlung technisch unvermeidbar: es gibt keinen anderen Weg, eine Mitteilung auf ein iPhone oder ein Android-Gerät zu bringen.
Daten aus Google-Diensten
Der Umgang von qalmi mit Informationen, die über Google-APIs empfangen werden, richtet sich nach der Google API Services User Data Policy, einschließlich der Anforderungen zur eingeschränkten Verwendung („Limited Use"). Kalenderdaten aus einem verbundenen Google-Konto werden ausschließlich dazu verwendet, sie in qalmi anzuzeigen und zu bearbeiten; sie werden nicht für Werbung verwendet, nicht an Dritte verkauft und nicht von Menschen gelesen, außer mit ausdrücklicher Zustimmung, zu Sicherheitszwecken oder soweit gesetzlich vorgeschrieben.
qalmi's use and transfer of information received from Google APIs to any other app will adhere to the Google API Services User Data Policy, including the Limited Use requirements.
4. Wie lange wir speichern
- Konto, Familie, Kalender und Termine
- solange das Konto besteht. Wird eine Familie gelöscht, verschwinden mit ihr sämtliche Mitglieder, Kalender, Termine, Verbindungen und Bilder — es gibt dafür keinen Papierkorb.
- Sitzungen
- bis zum Ablauf oder bis zum Abmelden.
- Einladungen
- bis zur Annahme, längstens bis zum Ablauf des Links.
- Zugangsdaten verbundener Kalender
- bis die Verbindung getrennt wird.
- Angemeldete Geräte für Erinnerungen
- bis zur Abmeldung in den Einstellungen oder bis der jeweilige Push-Dienst meldet, dass es das Gerät nicht mehr gibt.
- Technische Protokolle
- wenige Tage.
5. Konto löschen
Eine Familie kann ein Eigentümer selbst in den Einstellungen löschen; damit sind alle ihre Daten fort. Für die Löschung des Kontos genügt eine formlose Nachricht an datenschutz@qalmi.de von der hinterlegten Adresse aus. Wir löschen es samt aller verbliebenen Daten innerhalb von 30 Tagen und bestätigen die Löschung.
6. Deine Rechte
- Auskunft über die zu dir gespeicherten Daten (Art. 15 DSGVO),
- Berichtigung unrichtiger Angaben (Art. 16) — Name, Farbe und Bild lassen sich in der App selbst ändern,
- Löschung (Art. 17),
- Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18),
- Datenübertragbarkeit (Art. 20) — die Termine lassen sich in der App jederzeit als iCalendar-Datei ausgeben, also in dem Format, das jeder andere Kalender lesen kann,
- Widerspruch gegen Verarbeitungen, die auf einem berechtigten Interesse beruhen (Art. 21),
- Widerruf einer erteilten Einwilligung mit Wirkung für die Zukunft (Art. 7 Abs. 3).
Dafür genügt eine Nachricht an die Adresse unter Punkt 1.
7. Beschwerderecht
Wer meint, dass die Verarbeitung seiner Daten gegen die DSGVO verstößt, kann sich bei einer Aufsichtsbehörde beschweren — insbesondere in dem Mitgliedstaat des Aufenthaltsorts, des Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes (Art. 77 DSGVO). Zuständig für uns ist der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg, Lautenschlagerstraße 20, 70173 Stuttgart.
8. Pflicht zur Bereitstellung
Es besteht keine gesetzliche oder vertragliche Pflicht, Daten bereitzustellen. Ohne E-Mail-Adresse und Passwort lässt sich allerdings kein Konto anlegen, und ohne Konto ist qalmi nicht zu benutzen.
9. Änderungen
Ändert sich der Dienst, ändert sich diese Erklärung mit. Maßgeblich ist die hier veröffentlichte Fassung; ihr Stand steht unten.